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Ein Tribut an den ersten selig gesprochenen Südafrikaner

von Freier Architekt Diplom Ingenieur Gjon Radovani [16] [11]
 
Benedict Samuel Tshimangadzo Daswa, Südafrikas erster Märtyrer und anerkannt von der Kirche, wurde am Sonntag den 13. September 2015 in Tshitanini selig gesprochen.  Am 22. Januar 2015 autorisierte Papst Franziskus die Konkretisierung der Heiligung, die bedeutend ist, um die Märtyrisierung einzuleiten. Am zweiten Februar 1990 wurde Benedict Daswa auf brutale Weise ermordet, am selben Tag fiel die Entscheidung Nelson Mandela zu entlassen.        Benedict Daswa wurde am 16. Juni 1946 in Tzaneen, Mbahe in der Provinz Limpop in Südafrika geboren. Im jungen Alter trat er der Katechumenengruppe bei und kurze Zeit später wurde er im Alter von 16 Jahren getauft. Er zeugte acht Kinder und wurde eine der beliebtesten und aktivsten Personen in seiner Gemeinde. Er begann als Lehrer einer Grundschule und wurde danach Schuldirektor, Animator und Katechist seiner Gemeinschaft. Benedict Daswa war ebenfalls der Erzieher im Zentrum des Soziallebens der Gemeinschaft.
 
Im Januar 1990 brannten während eines schweren Unwetters einige Hausdächer ab, welches als das Zeichen eines Fluches durch Hexenkräfte von den Stammesältesten interpretiert wurde. Sie entschieden einen Schamanen zu rufen, der die dafür verantwortliche Person identifizieren und bestrafen sollte. Es war Benedict Daswa, der sich gegen die Einheimischen stellte,  um das Phänomen von Blitzen zu erklären und sie davon zu überzeugen, dass dies nichts mit Hexerei und Magie zu tun hat. Ein paar Tage später wurde er Opfer eines Hinterhalts der Stammesältesten, welche wütend waren über seine bestehenden Bemühungen sie davon zu überzeugen, dass des Schamanen Urteil auf keiner realen Basis besteht und sie keine Unschuldigen verurteilen können.
 
Durch die mit Steinen blockierte Straße zwangen Sie  ihn sein Auto zu stoppen und zum nächsten Haus zu rennen, um dort Schutz vor den Angreifern zu suchen. Sie verfolgten und umrundeten ihn und bedrohten die Frau des Hauses. Unter diesen Umständen verließ er das Haus, schritt seinen Verfolgern entgegen und betete: „Vater, empfange meinen Geist“. In diesem Moment regnete es Steine und Holzscheite auf seinen ungeschützten Körper herab. Sein Körper wurde immer mehr von den brutalen Einschlägen gebeugt. Während der verwundete Benedict immer wieder das Gebet „Vater, empfange meinen Geist“ mit verblassender Stimme wiederholte, war die Wut seiner Angreifer ungesättigt. Sie schütteten kochendes Wasser auf ihn, um sicherzugehen, dass sein Körper letztendlich leblos zurückblieb. „Vater, empfange meinen Geist“, Benedict Samuel Tshimangadzo Daswas letztes Gebet wurde erhört. Die Seele dieses Märtyrers des Christentums war nicht anfällig für die Steine und Holzscheite, Hexenkräfte oder die Brutalität der Ignoranz, verstärkt durch die Übermacht der Masse.
 
Benedict Samuel Tshimangadzo Dazwa sei gesegnet.
 
Benedict Daswa Projekt
Die Idee einer Wallfahrtskirche als eine dankende Geste für einen Mann, der bis zu seinem Lebensende daran gearbeitet hat, die spirituelle Freiheit zu den Menschen zu bringen und sie von Hexenkräften und dem Bösen zu befreien. Ein heiliger Ort,  an dem das Innere und das Äußere natürlich in Transparenz, Harmonie und Balance miteinander verschmelzen. Eine Kirche, die fähig ist eine ausgewogene Unterkunft zu bieten, in der eine kleine Gruppe von Leuten als auch eine große Menge an Pilgern, auf täglicher Basis aufgenommen werden können.  
 
 
Die faszinierendste und schwierigste Herausforderung dieses Projektes ist es, ein Objekt zu planen , welches würdig ist,  die Bescheidenheit und gleichzeitig die Größe des christlichen Dogmas zu kommunizieren, verkörpert durch das Leben und die Arbeit eines Heiligen, macht es möglich, dass derselbe Komplex eine proportionale und räumliche Harmonie für den täglichen Nutzen bei einer relativ kleinen Anzahl an Gläubigen, aber zur selben Zeit auch für eine große Anzahl an Pilgern zum Gedenken an Benedict bietet.      


GR-01: Konzeptzeichnung  Fundament–Spiritualität-Wege-Zelt   [16]
 
Jede Linie, Fläche und jedes Volumen, jedes Material, jede Farbe und Textur sowohl wie jedes integrierte Element in einem sakralen Komplex sollten der Mission der Kirche und des religiösen Gebäudes dienen, die eine Kulisse bieten, die eine intensive Beziehung zwischen den Strenggläubigen und dem Schöpfer optimiert und fördert und  in einem unbestrittenen und klaren Weg die Botschaft der Lehre, ohne sie zu pauschalisieren, in den Charme und die Weihe des Geheimnisses der Religion hüllt.
 
Die südafrikanische Kultur, immenser Geist und die extrovertierte Charakteristik des Landes, enthüllt durch tiefe spirituelle Rituale und Formen, die am besten die erweiterte Kraft, die aus der Harmonie der Gruppe und der Rituale entsteht, unter dem Einfluss des Rätsels des Glaubens demonstrieren, waren die hervorgehobenen Themen, die dieses Design in  all dieser Komplexität begleiteten. 
 
 
 
GR-03-04:Zelt als Assoziation zum Pilgern  [16]
 
Das dem Design zugrundeliegende Motiv ist das Konglomerat südafrikanischer Kultur kombiniert mit immensem Geist und der Aufgeschlossenheit, wie sie sich in spirituellen Ritualen und Formen zeigt, und repräsentiert die Kraft, die aus der Harmonie der Gruppe und der Rituale im Einfluss geheimnisvollen Glaubens ersteht.
 
Da die Aufnahme von Pilgern aus Südafrika und den umliegenden Staaten zur bedeutenden Funktion dieser geistlichen Stätte werden soll, ist ein leitmotivisches Element für den Entwurf, das mit Pilgerschaft assoziiert wird, nur folgerichtig. Der Gläubige beschreitet den Pilgerweg einerseits mit seiner Überzeugung, die ihn unerschütterlich den Weg der Pilgerschaft beschreiten lässt, andererseits mit dem Zelt im Gepäck, das ihm erlaubt, die Nächte auf seinem spirituellen Weg zu verbringen. Genau dieses Zelt wurde als Symbol dieses wichtigen spirituellen Prozesses gewählt, das „Große Zelt“, das „Zelt der Zelte“ wurde zu einem Objekt, das den Höhepunkt der Reise kennzeichnet, in dem Körper und Geist eins werden und dem Begehren und natürlichen Schicksal des übersinnlichen Menschen Raum bietet, sich dem Schöpfer zu nähern. 
 
 
 
GR-05: Körper und Geist vereinen  [16] 
 
GR-02: Interieur  [16] 
 
Das „Zelt der Zelte“ wird nicht nur die Möglichkeit bieten, alle Rituale auszuüben sondern auch Ruhestätte der heiligen Überreste werden und das Leben der gläubigen Gemeinde unterstützen.
 
Die Flexibilität dieser Struktur wird es nicht nur erlauben, der täglichen oder wöchentlichen Messe mit Würde und Mystik zu dienen, die dem Heiligen und seiner kleinen Gemeinde gebühren, sondern auch tausenden von Pilgern Raum vor demselben Presbyterium, demselben Altar, derselben Kanzel und demselben Tabernakel geben, in dem alle sich als Teil des „Großen Zeltes“ des Glaubens erfahren, das sie umarmt, beschützt und einhüllt in den „Sacra Sindone“ (Leichentuch) und in Mutter Marias Segen einschließt. Ich bin davon überzeugt, dass man mit solcher Struktur den menschlichen Respekt, welcher dem Heiligen Märtyrertum gezollt wird, und der Ausstrahlung, die sie auf die religiöse wie die profane Welt überträgt, maßgeblich beitragen wird, die Botschaft von Glauben, Frieden und zwischenmenschlicher Koexistenz zu verbreiten, selbst dorthin, wo Lebensphilosophie, soziale und ethnische Herkunft unterschiedlich sind.  
 
 
 
GR-06: Funktionsschema  [16]
 
Wie wenige andere Orte auf der Welt hat Südafrika unter Folter aufgrund von rassistischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit gelitten. Mit Samuel Tshimangadzo Daswas Seligsprechung und dem Bau der ihm gewidmeten Kirche zeigt die internationale wie auch die südafrikanische Gemeinschaft nicht nur eine kleine Geste, sondern macht in ihrem Bestreben, die sozialen und menschlichen Wunden zu heilen, die man sich gegenseitig zugefügt hat, auch einen sehr bedeutenden Schritt. 
Mit dem „Benedict Daswa Zentrum“ verwirklichen wir das Denkmal des Lebens und der Arbeit jeden wichtigen Märtyrers Südafrikas, so wie Monsignor Slattery am 13. September 2015 bei der Zeremonie der Seligsprechung Benedict Daswas sagte: „... Daswa ist wie Mandela ein Symbol für Freiheit. Daswa und Mandela waren beide von der Vision der Befreiung von Sklaverei angetrieben. Mandela verbrachte sein Leben damit, seine Leute von der Guillotine der Apartheid zu befreien. Daswa versuchte sich sein Leben lang an der inneren Befreiung von Hexenmagie und dem Bösen. Er war bemüht anderen zu helfen, diese Freiheit in der Öffnung zu Christus zu leben und zu erfahren. Man kann sagen, dass Daswa und Mandela sich gegenseitig ergänzen, da die Menschen nach innerer und äußerer Freiheit streben, um eine gesunde und gerechte Gesellschaft aufzubauen...“ 
 



Benedict Daswa wurde nur 43 Jahre [51]

Mutter von Benedict Daswa [53]

Un tributo al primer sudafricano beatificado

por Gjon Radovani

Benedict Samuel Tshimangadzo Daswa, el primer mártir sudafricano reconocido por la iglesia, fue beatificado el 13 de septiembre de 2015 en Tshitanini. El 22 de enero de 2015, el Papa Francisco autorizó su santificación, lo cual es un paso importante para instituir su martirio. El 2 de enero de 1990 Benedict Daswa fue asesinado de una manera brutal, el mismo dia en que se decidió la liberación de Nelson Mandela. Benedict Daswa nació el 16 de junio de 1946 en Tzaneen, Mbahe, en la provincia Limpop (Sudáfrica). En su juventud ingresó al grupo catecuménico y fue bautizado a los 16 años. Daswa concibió 8 hijos, y con el tiempo se hizo una de las personas más queridas y activas de su comunidad. Él comenzó como profesor de una escuela primaria y llegó a ser director, animador y catequista. Daswa también era educador en el centro de vida social de su comunidad.

En enero de 1990, a causa de una fuerte tormenta, se incendiaron los techos de algunas casas, lo que algunos jefes tribales llegaron a interpretar como el signo de una maldición de brujería. Los jefes llamaron a un chamán, quien sería encargado de encontrar a la persona responsable y de castigarla. Benedict Daswa se opuso a esto, explicó el fenómeno como producto de los relámpagos e intentó convencerlos de que el hecho no tenía nada que ver con la brujeria ni la magia. Unos días más tarde, él mismo fue victima de una emboscada organizada por los jefes tribales, quienes se habían enfurecido por sus intento de aclarar que el juicio de los chamanes no tenía fundamento y que no debía juzgarse a ninguna persona inocente.
A Daswa lo obligaron ese día a detener su automóvil poniendo una barricada en la calle; éste tuvo que bajarse y buscar refugio de los atacantes en una casa cercana. Él fue perseguido y rodeado, y la dueña de la casa fue amenazada. En estas circunstancias Daswa abandonó la casa, se dirigió a sus perseguidores y rezó: “Padre, recibe mi espíritu”. En ese momento comenzaron a llover piedras y palos contra su cabeza inerme. Su cuerpo era doblegado cada vez más por la brutalidad de los ataques. Benedict continuaba con su súplica: “Padre, recibe mi espíritu”, pero la ira de sus atacantes aún no estaba saciada. Le echaron agua hirviendo encima para asegurarse de que su vida se extinguiera. Sus últimas palabras fueron: “Padre, recibe mi espíritu”. El alma de este mártir del cristianismo no fue tocada por las piedras, los palos, la brujería o la brutalidad de la ignorancia, sino que fue fortalecida por su superioridad.
Benedict Samuel Tshimangadzo Dazwa, sé bendecido.
El proyecto Benedict Daswa La idea es construir un santuario como gesto de agradecimiento para un hombre que hasta el fin de su vida trabajó por la libertad espiritual del ser humano y por separarlo de la brujería y la maldad. Un lugar sagrado, donde lo exterior y lo interior se fundan con transparencia, armonía y
equilibrio. Una iglesia que esté en condiciones de acoger diariamente tanto a pequeños grupos como a cantidades grandes de peregrinos. El reto más complejo y fascinante de este proyecto es concebir un objeto digno de comunicar tanto la humildad como la grandeza del dogma cristiano, corporizado por la vida y obra de un santo, haciendo posible que el mismo objeto ofrezca una armonía proporcional y espacial para la visita diaria de un número relativamente corto de creyentes, pero que al mismo tiempo tenga las condiciones para que un número mayor de peregrinos honre la memoria de Benedict Daswa.
GR-01: Dibujo conceptual Carpa camino fundamento de espiritualidad
Cada linea, superficie, volúmen, material, color y textura, así como cada elemento integrado a un complejo sagrado deben servir a la misión de la iglesia y del recinto; estos deben ofrecer un espacio para optimizar y promover una relación estrecha entre los creyentes y el creador. Dichos elementos también deben envolver el mensaje de la doctrina -sin generalizarlo- en la gracia y la consagración del secreto de la religión en un camino claro e indiscutible.
La cultura sudafricana, inmensa en espíritu como es, más el carácter extrovertido del país, comunicados mediante profundos rituales y formas espirituales, los cuales manifiestan de la mejor manera la fuerza extendida originaria de la armonía del grupo y de los rituales bajo la influencia del milagro de la fe, fueron los temas más destacados en la orientación de este diseño en toda su complejidad.
GR-02: Interior.
GR-03-04: Carpa como asociación de peregrinos
El motivo fundacional del diseño es un conglomerado de culturas sudafricanas, combinadas con un inmenso espíritu y con la franqueza, como se muestra en rituales y formas espirituales, y representa la fuerza que proviene de la armonia del grupo y de los rituales con la influencia de una fe mística.
Ya que la acogida de peregrinos de Sudáfrica y de los países vecinos debe ser una de las mayores funciones de esta iglesia, es crucial asociar el diseño con la idea de la peregrinación.
De una parte, el creyente enriquece la ruta de peregrinación con su convicción; de otra parte, éste trae la carpa en el equipaje, la cual le permite pasar las noches de su viaje espiritual. Exactamente esta carpa fue elegida como simbolo de dichos procesos espirituales: la “gran carpa” o la “carpa de carpas” encarna el punto álgido del viaje, donde el cuerpo y el espiritu se hacen uno, y se ofrece un espacio para las ansias y el destino del hombre trascendental, que así puede acercarse más al creador.
GR-05: Cuerpo y espiritu se unifican
La “carpa de carpas” no solamente ofrecerá la posibilidad de vivenciar todos los rituales, sino también será la morada de los despojos sagrados y apoyará a la comunidad de creyentes.
La flexibilidad de esta estructura permitirá realizar la misa diaria o semanal con la dignidad y la mistica apropiadas para el santo y su pequeña comunidad, pero también ofrecerá un espacio para miles de peregrinos que se juntarán frente al mismo presbiterio, el mismo altar, el mismo púlpito, y el mismo tabernáculo, y donde todos se sentirán parte de la “gran carpa” de la fe, la cual los abraza, protege y
cubre en el “Sacra Sindone” (paño) y en la bendición de la virgen Maria.
Estoy convencido de que una estructura tal contribuirá al respeto humano tributado al martirio santo, y al carisma que transmite al mundo religioso y profano, para ayudar decisivamente a extender el mensaje de la fe, la paz y la coexistencia pacífica, aún donde las filosofías de vida y los origenes étnicos y sociales son diferentes.
GR-06: Diagrama funcional
Como pocos otros lugares en el mundo, Sudafrica ha sufrido terriblemente a causa de las injusticias sociales y raciales. Con la canonización de Samuel Thimangadzo Daswa y la construcción de un templo dedicado a su memoria, no solamente se le hace a la comunidad sudafricana e internacional un pequeño gesto, sino que también se da un gran paso en su intento de sanar heridas sociales y humanas recíprocamente causadas.
Con el “Centro Benedict Daswa” hacemos realidad el monumento a la vida y obra de cada mártir sudafricano, tal como lo dijo monseñor Slattery en la ceremonia de canonización de Benedict Daswa el 13 de septiembre de 2015:
“ .. Daswa, al igual que Mandela, es un símbolo de la libertad. Daswa y Mandela estaban influidos por la visión de liberarse de la esclavitud. Mandela pasó su vida intentando liberar a su gente de la guillotina del Apartheid. Daswa intentó toda su vida liberar su interior de la magia y de la maldad. Él se esforzó por ayudar a los demás a vivir esta libertad en el abrazo de Cristo. Se puede decir que Daswa y Mandela se complementan el uno al otro, ya que los hombres buscan la libertad externa e interna para así poder construir una sociedad sana y justa ...”

 
 
 


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